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Die Schadensbekämpfung wird durch die Evakuierung nicht beeinträchtigt
Ajka, 09.10.2010. Die MAL AG führt mit großer Kraft die Verstärkungs- und Schadensvorbeugungsarbeiten um den beschädigten Speicher weiter. Die Mitarbeiter der MAL AG arbeiten mit den Kräften des Katastrophenschutzes auch weiterhin an der Schadensbekämpfung der Ortschaft Kolontár weiter.

Der Geschäftsführer der MAL AG, Zoltán Bakonyi, hob hervor, dass sich das Unternehmen seit dem Eintreten der Katastrophe auf höchster Ebene bei der Ausarbeitung und Durchführung der Schutz- und Katastrophenbekämpfungs-Pläne vertreten ließ. Die Mitarbeiter der MAL AG beteiligen sich mit großer Arbeitsintensität an der Schadensminderung und am Bau der neuen Schutzvorrichtungen. Er betonte, dass das Unternehmen seit seinem Bestehen die technischen Vorschriften streng eingehalten hat. In den letzten 10 Jahren wurden annähernd 30,3 Milliarden Forint für Instandhaltung und Rekonstruktion aufgewendet. Zoltán Bakonyi bekräftigte, dass die Vorschriften immer genauestens befolgt wurden und alle Aktivitäten den geltenden Regeln entsprachen.

 

Das primäre Ziel der Schadensbekämpfung war ständig das Vorbeugen von weiteren Schäden. Bei dem beschädigten Speicher wurde unverzüglich der Bau eines Ringdamms zum Festhalten des Niederschlags- und Sickerwassers aufgenommen. Der Bau des Dammes in einer Länge von 470 m wurde vollendet, seine Höhe beträgt 3-4 m. Südlich vom Ringdamm wird unter Anwendung von Schlacke aus dem Kraftwerk ein 395 m langer Damm errichtet, bis zur Vollendung müssen noch 20 m gebaut werden. Die geschätzte Länge der zweiten Schutzlinie beträgt 600 m, die Höhe beläuft sich auf 2 m. Die parallel zu dem Speicher laufende Strecke von 200 m wurde fertig gestellt. Eine weitere Schutzstrecke von 400 m wird parallel zu der Eisenbahnlinie gebaut. Die dritte Schutzlinie wurde in einer Länge von 450 m vollendet, ihre Höhe beträgt 2,5 m. Diese Arbeiten werden fortgeführt, weil die MAL AG auch weiterhin die Schadensbekämpfung als ihre wichtigste Aufgabe ansieht. Der Geschäftsführer Zoltán Bakonyi bekräftigte, dass gestern bei dem beschädigten Speicher eine neue Anlage zur Neutralisierung des Niederschlagwassers in Betrieb genommen wurde. Dadurch wurde die Kapazität verdoppelt. Das Unternehmen begann in der Nähe von Kolontár mit dem Bau einer dritten Neutralisierungsanlage.

 

Die MAL AG führt ihre auf die Hilfe der Geschädigten gerichteten Programme weiter. Die MAL AG erwartet zu ihrem mit 200.000 EUR ins Leben gerufenen Fond auch Unterstützungen durch ausländische und ungarische Industriepartner. Gestern erhöhte sich auch jener Hilfsfond weiter, der durch die Gewerkschaft der Mitarbeiter der MAL AG geschaffen und von dem Unternehmen bereits früher mit einem Betrag von 10 Millionen Forint unterstützt wurde. Immer mehr Mitarbeiter der MAL AG beteiligen sich als Freiwillige an der Schadensbekämpfung in den Ortschaften und an den Sammelaktionen zugunsten der Einwohner der betroffenen Ortschaften.

 

Nachdem die MAL AG die Nachricht über die Evakuierung der Bewohner von Kolontár erhalten hatte, begann die MAL AG sofort, Unterkünfte für die Betroffenen in Ajka und Umgebung ausfindig zu machen. Gegenwärtig kann das Unternehmen fünfzig Evakuierten entsprechende Unterkünfte für die nächsten Tage bereitstellen.

 

Der Geschäftsführer Zoltán Bakonyi führte heute auf der Sitzung der Schutzkommission Verhandlungen  mit den Bürgermeistern von Devecser und Kolontár über die Einrichtung der MAL Hilfsstützpunkte. Der Bürgermeister von Devecser bot seine Hilfe zur Auffindung eines mietbaren Raumes an, und der Bürgermeister von Kolontár sagte zu, Anfang der nächsten Woche die Betroffenen zwecks einer nächsten Abstimmung einzuberufen.

 

Wie bekannt, ist die MAL AG das zweitgrößte einheimische Unternehmen der Aluminiumindustrie. Heute wird in Ungarn nur noch in Ajka Tonerde produziert. Die MAL AG befindet sich zu 100 % in ungarischem Privateigentum, das gezeichnete Kapital beläuft sich auf 3 Milliarden Forint. Die MAL AG gibt mehr als 1100 Menschen in Ajka und Umgebung Arbeit, was auf das Leben von annähernd 5000 Menschen Auswirkungen hat.

 

                                                                                                          MAL AG

 

 

Pressereferent:

Andrea Németh

Mobil: +36 30 2350435

E-mail: mal@mal.hu

 


MAL - Magyar Alumínium Termelő és Kereskedelmi Zrt. - 8400 Ajka, Gyártelep hrsz. 598/15. - mal@mal.hu
Handelsreg.Nr.: Cg. 19-10-500274 EU SteuerNr.: HU 12516564