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Hilfsprogramm und groß angelegte Schadensbeseitigung bei der MAL AG
Ajka, 08. Oktober 2010. „Die Leitung der MAL AG eröffnet mit dem heutigen Tag auch den MAL Hilfsfond mit einem Betrag von 200.000 EUR zur Schadensminderung und Rekonstruktion“ – sagte der Geschäftsführer Zoltán Bakonyi.

Zu diesem Fond erwartet man auch Unterstützungen durch  ausländische und ungarische Industriepartner. Sobald die Produktion bei der MAL AG wieder aufgenommen wird, wird dieser Fond aus den frei verwendbaren Quellen des Umsatzes durch weitere Einzahlungen erhöht. Die strategischen Partner der Gesellschaft bieten ebenfalls ihre Hilfe an. Zuletzt erhielt die Gesellschaft ein Angebot zum Binden des Rotschlamm-Flugstaubs. Der Geschäftsführer leitet dieses Angebot an die Schutzkommission weiter.

 

Die MAL AG zahlte einen Betrag in Höhe von 10 Millionen Forint in den Gewerkschaftsfond des Unternehmens als Hilfsleistung für die Geschädigten der Umweltkatastrophe.

 

Die MAL AG hat bereits früher eine Entscheidung über die Unterstützung der Schwerbeschädigten der Katastrophe getroffen. Dies konnte man bisher aus Gründen des Datenschutzes nicht tun. Aus diesem Grunde werden von Montag an in Devecser und Kolontár MAL-Hilfsstützpunkte geschaffen, an denen die Zahl der Schwerbeschädigten erfasst und den Grad der Gesundheitsschädigung festgestellt wird. Zu der Aufstellung der Stützpunkte bittet die MAL um die Unterstützung der betreffoffenen Ortschaften.

 

Die MAL AG sagte zu, den beschädigten Speicher innerhalb eines Jahres wieder herzustellen und die volle Rekultivierung zu beginnen. Bis dahin soll ein sehr kleiner Schlammspeicher benutzt werden.

 

Die Schadensbekämpfung geht zügig voran. Der Geschäftsführer Zoltán Bakonyi teilte mit, dass heute an der Südseite der Speicherkassette Nr. 10 eine neue Anlage zur Neutralisierung des Niederschlagwassers in Betrieb genommen wurde. Dadurch wurde die Kapazität verdoppelt. Ebenfalls heute wurde mit der Vorbereitungen der Anbringung einer nächsten Neutralisierungsanlage begonnen. Diese Anlage wird bereits näher zu dem Ort Kolontár gebaut. In den zwei betroffenen Ortschaften sind je 50 Mitarbeiter an der Schadensbekämpfung beteiligt.

 

Die wichtigste Aufgabe bei dem beschädigten Speicher war der Bau eines Ringdamms, der den Niederschlag und das Sickerwasser auffängt. Dieser Damm wurde in einer Länge von 470 m errichtet, seine Höhe beträgt 3-7 m. Südlich vom Ringdamm wird unter Anwendung von Schlacke aus dem Kraftwerk ein 395 m langer Damm errichtet, bis zur Vollendung müssen noch 20 m gebaut werden. Die geschätzte Länge der zweiten Schutzlinie beträgt 600 mm, ihre Höhe beläuft sich auf 2 m. Die parallel zu dem Speicher laufende Strecke von 200 mm wurde fertig gestellt. Eine weitere Schutzstrecke von 400 m wird parallel zu der Eisenbahnlinie gebaut. Die dritte Schutzlinie wurde in einer Länge von 450 m vollendet, ihre Höhe beträgt 2,5 m.

 

Die Leitung der MAL AG achtet weitestgehend auf die ständige Informierung der Öffentlichkeit. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass in Zusammenhang mit der Schadenseindämmung die Anwesenheit der Gesellschaft auch in den höchsten Foren der Schutzkommission obligatorisch ist. Ihr Vertreter ist immer in den unterschiedlichen Foren anwesend und beantwortet die Fragen.

 

Die MAL AG nahm mit Schmerz zur Kenntnis, dass Herr Imre Kovács, der 35 Jahre in unserem Unternehmen tätig und ein angesehenes Mitglied der Gewerkschaft war, im Alter von 78 Jahren Opfer der Katastrophe wurde. Die MAL AG überwies der Familie eine außerordentliche Hilfe und übernahm die Kosten der Beerdigung. Auf der Trauerfeier wird unser Unternehmen durch den Vorsitzenden der Gewerkschaft,  Herrn Ferenc Pad, vertreten.

 

Wie bekannt, ist die MAL AG das zweitgrößte Unternehmen der Aluminiumindustrie in Ungarn. Heute wird nur noch in Ajka Tonerde produziert. Die MAL AG befindet sich zu 100 % in ungarischem Privateigentum, das gezeichnete Kapital beläuft sich auf 3 Milliarden Forint. Die MAL AG gibt mehr als 1100 Menschen in Ajka und Umgebung Arbeit, was auf das Leben von annähernd 5000 Menschen Auswirkungen hat. Die vertraglichen Verpflichtungen und sonstigen Aufgaben dass das Unternehmen nur dann erfüllen, wenn die Produktion des Werkes praktisch sofort wieder aufgenommen werden kann. Nach Rückmeldung der Kunden können sie bis Mitte nächster Woche aushalten, aber vom „Startzeichen“ an werden 72 Stunden benötigt, um mit der Produktion zu beginnen. Die sichere Vorbereitung des Dampfes mit einem Druck von 70 bar nimmt beim benachbarten Werk einen Zeitraum von 48 Stunden in Anspruch.

 

                                                                                              MAL AG

Pressereferent:                                                                                                                                                                                                                         

Andrea Németh

Mobil: +36 30 235 0435

E-Mail: mal@mal.hu


MAL - Magyar Alumínium Termelő és Kereskedelmi Zrt. - 8400 Ajka, Gyártelep hrsz. 598/15. - mal@mal.hu
Handelsreg.Nr.: Cg. 19-10-500274 EU SteuerNr.: HU 12516564